Alphorn Aktuell
Aktuelle Informationen
Haben sie Fragen zum aktuellen Programm oder Veranstaltungen hier finden Sie Ihre >> Ansprechpartner
Alphornprobentage - Stammtisch
- 14. Mai 2026 - Alphornbläsertreffen in 89160 Scharenstetten / Anmeldung bis zum 04. Mai als Einzelspieler
oder als Gruppe: eMail an alphornscharenstetten@web.de
- 14. November 2026 -Alphorntag - Bezirk Freiburg
Anmeldung: bezirksreferent-freiburg@alphorn-bw.de
Weitere Termine 2026
Alphorn-Seminarangebot der BDB-Musikakademie Staufen: https://www.bdb-online.de/alphorn/
- ABW-Alphorntag bei der Landesgartenschau in Ellwangen am 29. August 2026.
- ABW-Bläserversammlung 2026 (findet alle zwei Jahre statt mit Wahlen) am 17. Oktober 2026 in der Musikakademie in Staufen.
Anmeldeschluss: 3. Oktober 2026, Anmeldung bei Jürgen Schatz: vorsitzender@alphornbw.de
Alphornblättle
Alphornprobentage - parallel
Am vergangenen Wochenende fanden gleichzeitig zwei Alphorntage statt. Am Samstag, 25. April 2026 in Eschbach (Region Freiburg) und in Kuppingen (Region Stuttgart). Dank guter Organisation und engagierter Teilnehmerinnen und Teilnehmern konnten gut gelungene Proben durchgeführt werden.
Trotz der zeitgleichen Termine haben die Alphornbläserinnen und Alphornbläser den Weg zu den Proben gefunden. Aufgrund konzentrierter und harmonischer Atmosphäre wurden gemeinsam wertvolle Fortschritte erzielt. Durch dieses qualitativ hochwertige Üben wird der Zusammenhalt innerhalb der Alphornbläser Baden-Württemberg gestärkt und somit können die nächsten musikalisch anstehenden Herausforderungen gewährleistet werden.
Ein besonderer Dank an die Dirigentin und den Dirigenten, ebenso an die Organisatoren für die reibungslosen Abläufe der beiden Veranstaltungen. In Kuppingen leitete Erika Hansert, Musikreferentin Baden, die Alphorngruppe und in Eschbach führte Jürgen Schatz, Vorsitzender der ABW und zugleich Musikreferent Württemberg, das Alphornteam an.
Text: Stefan Studerus
Wackershofen klingt - Alphorntreffen im Freilandmuseum Wackershofen
Gemeinsam musizieren, hieß es beim Alphorntreffen am 12. April 2026 im Hohenloher Freilandmuseum. Organisiert wurde das Ereignis vom „Freilandmuseum“ zusammen mit dem „Freundeskreis Süddeutscher Alphornbläser e.V.“ (FSA) und den „Alphornbläsern Baden-Württemberg“ (ABW)
Bilder: Stefan Studerus
Zu dem Motto „Wackershofen klingt“ kamen mehr als 100 Alphornbläserinnen und Alphornbläser im Freilandmuseum zusammen. Museumsleiter Michael Happe begrüßte die anwesenden Besucher und Alphornisten. Er gab interessante Informationen zu dem Museum in dem sich rund 75 unterschiedliche Gebäude aus der Region Hohenlohe-Franken befinden. Er wünschte allen Gästen einen schönen und harmonisch verlaufenden Tag.
Eigens zu diesem Anlass hatte Michael Staudenmaier einen Alphorntitel mit Text zum Mitsingen komponiert mit dem Titel „Wackershofen klingt“, der zur Uraufführung kam. Dirigiert wurden die Gesamtchöre abwechselnd von Ralf Denninger, Jürgen Schatz und Michael Staudenmaier. Diese Darbietungen konnten trotz der kühlen Wetterverhältnisse vor der großen Scheune stattfinden und wurden mit anhaltendem Applaus der zuhörenden Gäste belohnt. Zwischen den Gesamtchoraufritten präsentierten sich die 9 Alphorngruppen an unterschiedlichen Orten des Museums den Besuchern mit ihren wohlklingend sonoren Alphorntönen.
Zum Abschluss eines klangvollen Alphorntreffens im Hohenloher Freilandmuseum bedankte sich Fritz Glock, Vorsitzender des FSA, bei allen mitwirkenden Alphornbläserinnen und Alphornbläsern für das Gelingen der gemeinsamen Auftritte und besonders für die Bereitschaft an solchen Veranstaltungen teilzunehmen. Mit dem Aufstellen zum Alphorngruß wurde das Treffen beendet und man verabschiedete sich mit guten Wünschen auf ein nächstes Wiedersehen bei gemeinsamem musizieren.
Text: Stefan Studerus
Zwei Alphornprobentage der Alphornbläser Baden-Württemberg (ABW) hatten dieses Jahr schon stattgefunden in Isny und in Vilsingen
Jürgen Schatz, Vorsitzender der Alphornbläser Baden-Württemberg (ABW) leitete die beiden Kurse, sprach an den Probetagen Begrüßungsworte an die Teilnehmer aus der näheren und weiteren Umgebung und dankte besonders den jeweiligen Organisatoren für ihren Einsatz zum guten Gelingen der Veranstaltungen.
Alphorn-Probentag in Isny am 07. März 2026
Zur Begrüßung der Teilnehmer spielten die Adelegger Alphornbläser einen ihrer Alphorntitel.
Josef Hodrus begrüßte um 10:00 Uhr die 26 anwesenden Alphornbläserinnen und Alphornbläser zu dem Alphornprobetag in Isny im Kurhaus. Er gab den Tagesablauf bekannt und informierte über die Adelegger Alphorngruppe und den Bau der Alphornkapelle.
Als erstes Alphornstück wurde die Alphornfanfare Baden-Württemberg gespielt und danach kamen verschiedene Titel aus dem aktuellen Notenbüchlein der ABW zur Probe. Zwischen den einzelnen Titeln informierte Jürgen Schatz die Gruppe über wichtige Regularien zur GEMA-Meldung. Hierzu wurden dann auch verschiedene Fragen gestellt, die der Vorsitzende der ABW detailliert beantwortete.
Als Tagesabschluß wurde auf dem Marktplatz in Isny ein Konzert geboten mit den Titeln die zuvor eingeübt worden waren. Sehr viele interessierte Zuschauer fanden sich ein und mit lautstarkem Applaus belohnten sie die Alphornbläsergruppe.
Alphorn-Probentag in Vilsingen am 21. März 2026
Karl-Eugen Hänsler (Bezirksreferent Tübingen) begrüßte um 10:00 Uhr die 20 anwesenden Alphornbläserinnen und Alphornbläser zu dem Alphornprobetag in Vilsingen in der Keltenhalle, hieß alle recht herzlich willkommen und wünschte der Veranstaltung einen guten Verlauf.
Heute wurde nach ersten gemeinsamen Tonübungen mit dem Titel „Abendsegen“ begonnen, den in gewohnter Weise Jürgen Schatz (Vorsitzender und Musikreferent der ABW) dirigierte und einübte. Zweite Stimme und Bass probten zusammen erst Lautstärke und Intonation des Titels.
Zum Tagesabschluß wurde in der Vilsinger Keltenhalle ein Konzert geboten mit den Titeln die zuvor eingeübt worden waren. Die anwesenden Zuschauer belohnten mit anhaltendem Applaus die Alphornbläsergruppe.
Während den Übungspausen an beiden Tagen gab Jürgen Schatz weitere Informationen zum Bläsertreffen und dem Samstagskurs in VS-Villingen bekannt. Des Weiteren zu den Gesamtchorauftritten an der BRAWO-Messe 2026 mit der Besonderheit, dass dieses Jahr am Freitag die Alphorndarbietungen stattfinden. Auch wurde von ihm zur Teilnahme an der Bläserversammlung am 17. Oktober 2026 in der Musikakademie Staufen geworben, wobei die Möglichkeit zur Besichtigung des Gebäudes geboten sein wird. Ebenso wies er auf die Teilnahme der Alphornbläser Baden-Württemberg hin bei dem Bezirksmusikfest in 88639 Wald zur Alphornserenade am Sonntag, 19. Juli 2026 um 12:45 Uhr.
Verfasser: Stefan Studerus
Alphörner erklingen im Rathaus von Kaiserslautern
Alphornklänge im Eingangsbereich des Rathauses
Kaiserslautern bei „Tage der Chor- und Orchestermusik“
des Bundesmusikverbandes Chor & Orchester BMCO.
Bild: (ABW) Peter Schweikert
Die Alphornbläser Baden-Württemberg (ABW) bildeten ein Vorstands-Ensemble am Samstag, 14. März 2026 für einen Auftritt mit ihren klangvoll tönenden Holzinstrumenten im Foyer des Rathauses in Kaiserslautern. Unter der Leitung des Vorsitzenden der ABW, Jürgen Schatz erzeugten zehn Alphornbläserinnen und Alphornbläser die sonoren Töne des faszinierenden Instrumentes, Alphorn. Dem sehr zahlreich anwesenden Publikum wurden Titel aus dem aktuellen „Alphornbüchlein der Alphornbläser Baden-Württemberg“ vorgetragen; zu Beginn „Ruf der Alphörner“ und „Alphorn-Fanfare Baden-Württemberg“. Jürgen Schatz vermittelte den Zuhörern die Eigenheiten der besonderen Instrumente mit ihrer beeindruckenden Länge und gab Informationen zu den einzelnen Musiktiteln. Die Gäste nahmen dies mit großem Interesse wahr und belohnten die Alphornformation mit lautstarkem Applaus. Zum Abschluss des Alphornkonzertes wurde der Titel „Dank“ gespielt.
Text: Stefan Studerus
AlpenJutz 2026: Jodel und Alphorn im Dialog
Alte Klänge neu gehört: Der neue Kurs AlpenJutz in der BDB-Musikakademie Staufen verband Jodelgesang und Alphornspiel zu einer intensiven Begegnung mit ursprünglicher alpiner Klangkultur. Getragen von musikalischer Tiefenschärfe, handwerklicher Präzision und dem gemeinsamen Ziel, eine traditionsreiche Klangwelt authentisch weiterzugeben, erlebten die Teilnehmenden unter der Leitung Schweizer Koryphäen intensive und musikalisch bereichernde Tage.
Text und Bilder: BDB / Kurt Bohlhalter
Info: Die zweite Auflage der Bildungswoche AlpenJutz ist in der BDB-Musikakademie bereits in Planung. 2027 findet der Kurs vom 15. bis 18. Februar 2027 statt. www.bdb-online.de
Im Februar verwandelte sich die neue Musikakademie des Bundes Deutscher Blasmusikverbände (BDB) in Staufen in einen lebendigen Resonanzraum alpiner Klangkultur. Mit den Bildungswochen AlpenJutz wurde dort eine ebenso ambitionierte wie seltene Idee realisiert: die bewusste Verbindung von Jodelgesang und Alphornspiel als musikalische Einheit – jenseits folkloristischer Klischees und nahe an ihren ursprünglichen Wurzeln.
Unter der fachkundigen Leitung der Schweizer Kursleiterinnen Andrea und Hany Küttel (Jodelgesang und Jutz) sowie des Alphornspezialisten Armin Imlig kamen engagierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen. In intensiven Probenphasen arbeiteten Sänger und Alphornbläser gemeinsam an einer Klangsprache, die sich dezidiert an der traditionellen Naturtonwelt orientiert.
Im Zentrum des Seminars stand dabei ein musikalisches Grundsatzthema: die Naturtonreihe. „Tradition bedeutet im ursprünglichen Sinn des lateinischen tradere das Weitergeben“, erläuterte Kursleiter Armin Imlig. „Das setzt zwingend die Kenntnis von Ursprung und musikalischen Wurzeln voraus.“ Gerade das Alphorn mit seiner konischen, geschwungenen Holzform eröffne einen direkten Zugang zu archaischen Klangräumen – zu Tönen, die sich nicht an der heute üblichen wohltemperierten Stimmung orientieren, sondern an den physikalischen Gesetzmäßigkeiten des Naturtons.
Genau hier setzte AlpenJutz an. Während moderne Begleitinstrumente wie Akkordeon, Keyboard oder Klavier den Jodelgesang häufig in das Korsett temperierter Stimmungen einbinden, zeigte das Seminar auf, wie stark viele Jutz- und Jodelmelodien ursprünglich von den Intervallen der Naturtonreihe geprägt sind – und wie viel Ausdruckskraft darin liegt, diese wieder bewusst hör- und singbar zu machen. Für viele Teilnehmende bedeutete dies ein Umdenken: Weg von technisch perfekter Anpassung, hin zu klanglicher Authentizität.
Neben der tonalen Arbeit spielte auch die motivbetonte Interpretation eine zentrale Rolle – ein weiteres verbindendes Element von traditionellem Jodel- und Alphornspiel. Besonders Teilnehmende ohne Vorerfahrung im Jodeln profitierten von der einfühlsamen und präzisen Vermittlung durch Andrea und Hany Küttel, die Technik, Klangvorstellung und musikalischen Ausdruck gleichermaßen in den Fokus rückten.
Wie eindrucksvoll diese Arbeit Früchte trug, zeigte sich beim offenen Werkstattkonzert im Bach-Saal der Musikakademie. Zahlreiche Besucher erlebten dort Alphorn- und Jodelvorträge – solistisch wie im Zusammenspiel – ergänzt durch kenntnisreiche Erläuterungen von Armin Imlig. Das Ergebnis war ein ebenso intensives wie seltenes Klangerlebnis, das das Publikum spürbar berührte und begeisterte.
Auch für die Teilnehmenden selbst wurde die Seminarwoche zu einer nachhaltigen musikalischen Bereicherung. AlpenJutz 2026 erwies sich als mehr als ein Kurs: als klingende Auseinandersetzung mit musikalischem Erbe, als Labor für authentischen Ausdruck – und als überzeugendes Plädoyer dafür, Tradition nicht nur zu bewahren, sondern bewusst weiterzuentwickeln.
Alphorn-Workshop für Fortgeschrittene in 88639 Wald
Am 25. Januar 2026 erlebten 23 Alphornbläserinnen und Alphornbläser einen intensiven Alphornkurs unter der Leitung von Berthold Schick.
Bilder: ABW - Stefan Studerus
Die Alphorngruppe wurde von Jürgen Schatz, Vorsitzender der ABW, zu der stattfindenden Alphornlektion herzlich willkommen geheißen. Er zeigte sich sehr erfreut über die Teilnahme von Spielerinnen und Spielern aus der näheren und weiteren Umgebung.
Ebenso begrüßte Berthold Schick, Dozent des Seminares, die Lehrgangsteilnehmer und gab vorab einige wichtige Ablaufregularien für den Tag bekannt; eben auch die Einhaltung von gegenseitiger Disziplin.
Nach einer Vorstellungsrunde begann der Kurs mit theoretischen Erläuterungen zur Klangerzeugung mit dem Instrument Alphorn. Gleichbleibender Luftstrom und Mittelgesichtsmuskulatur in optimalem Zusammenwirken sind Voraussetzung für eine gute Tonerzeugung. Ebenso muß die Lippenstellung für ein gutes Schwingungsverhalten trainiert werden.
Danach wurden praktische Übungen mit dem Mundstück und dem Instrument begonnen, um dann die von Berthold Schick vorbereiteten Alphorntitel einzuüben. Die einzelnen Musikstücke wurden von den Kursteilnehmern, mit einigen Erläuterungen vom Dozenten, gut umgesetzt und konnten am Nachmittag zum Lehrgangsende vorgetragen werden. Hierzu hatten sich einige Zuschauer eingefunden und wurden vom Dirigenten über die einzelnen Alphornkompositionen genauestens informiert.
Gegen 16:00 Uhr war das Seminar beendet. Jürgen Schatz und Berthold Schick bedankten sich sehr herzlich bei der Alphorngruppe für das gemeinschaftliche Musizieren in freundschaftlichem Beisammensein.
Text: Stefan Studerus
Medienreferent der ABW